Aus Stakeholder-Interviews wird eine nachvollziehbare Wesentlichkeitsanalyse.
Der Einkaufsleiter erzählt, welche Kunden CO₂-Daten verlangen, die Produktion nennt den Stromverbrauch der Lackieranlage. noteit schreibt Interviews und Workshops mit und hält fest, wer welche Auswirkung, welches Risiko und welche Datenquelle genannt hat.
Wo ESG-Projekte an der Dokumentation hängen.
Ein Thema landet in der Matrix oben rechts. Ein Jahr später fragt die Prüferin oder die Bank, auf welchen Gesprächen diese Einschätzung beruht – und die Notizen sind dünn.
„Die Zählerstände schreibt der Haustechniker monatlich in seine Liste.“ Solche Hinweise entscheiden, ob du die Kennzahl bekommst – und gehen im Workshop schnell unter.
Einkauf, Personal, Produktion, Geschäftsführung: Jede Abteilung liefert ein Puzzlestück, jede in einem anderen Termin, und am Ende soll alles zusammenpassen.
Auswirkungen, Risiken, Datenquellen – getrennt festgehalten.
Nach dem Interview oder Workshop liefert noteit eine Zusammenfassung: welche Themen genannt wurden, welche Auswirkungen und finanziellen Risiken die Gesprächspartner sehen, wo Daten liegen und wer sie bis wann liefert.
Für die Dokumentation der Wesentlichkeitsanalyse ist das eine solide Grundlage – Bewertung und Begründung formulierst du selbst. Zahlen prüfst du gegen die Quelle, nicht gegen das Transkript.
- Zwei Großkunden aus der Autozulieferung verlangen seit diesem Jahr CO₂-Daten pro Bauteil
- Stahl kommt überwiegend von drei Lieferanten, nur einer kann bisher Emissionsdaten liefern
- Einkauf sieht ein Versorgungsrisiko bei Zink für die Verzinkung, die Preise schwanken stark
- Lieferkette und Datenanfragen von Kunden kommen als eigenes Thema in den Wesentlichkeits-Workshop
- Liste der zehn wichtigsten Lieferanten mit Einkaufsvolumen schicken – Herr Huber (Einkauf), bis 25. 11.
- Fragebogen für Emissionsdaten der Lieferanten vorbereiten – Beraterin, bis Ende November
„Wer hat bei Huber Metallbau das Thema Lieferkette genannt?“
Mit der Anbindung an Claude fragst du über alle Gespräche eines Kunden: Welche Stakeholder haben ein Thema angesprochen, wie wurde es begründet, welche Daten sind zugesagt und welche fehlen noch? Praktisch, wenn du die Analyse im Folgejahr aktualisierst oder eine Kollegin das Projekt übernimmt.
Auch externe Stakeholder reden ohne Bot freier.
Bei Interviews mit Kund:innen, Lieferanten oder der Hausbank sitzt besser niemand mit, den die Gegenseite nicht kennt. noteit nimmt auf deinem Rechner auf und tritt dem Call nicht bei. Sag zu Beginn, dass du mitschreiben lässt und wofür.
Große Präsenz-Workshops mit zwanzig Leuten an Pinnwänden sind kein Fall für noteit. Dort hilft eher, wenn du die Ergebnisse danach im Browser mit „Gespräch vor Ort“ einsprichst.
Interne Zahlen und Lieferantendaten bleiben vertraulich.
In ESG-Projekten fallen Energiekosten, Lieferantennamen, Unfallzahlen und Pläne, die noch nicht öffentlich sind. Hol das Einverständnis aller Gesprächspartner ein – bei externen Stakeholdern genauso wie intern – und kläre mit deinem Auftraggeber, wer die Interviewnotizen zu sehen bekommt.
Das Audio wird verschlüsselt übertragen, in einem EU-Rechenzentrum transkribiert und danach sofort gelöscht. Transkripte und Zusammenfassungen liegen in Frankfurt, Anthropic nutzt die Inhalte nicht zum Training. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es auf Anfrage.
So schützen wir deine GesprächeKlein anfangen, mitwachsen.
Starter ist für immer gratis. Pro und Team testest du 7 Tage kostenlos – monatlich kündbar.
Hilft noteit bei der doppelten Wesentlichkeitsanalyse?
Es hält fest, was in Interviews und Workshops gesagt wurde, und macht es über alle Gespräche durchsuchbar. Die Bewertung von Auswirkungen und finanziellen Risiken samt Begründung bleibt deine fachliche Arbeit.
Sind KMU nach der Omnibus-Vereinfachung überhaupt noch betroffen?
Die EU hat die Berichtspflichten mit dem „Omnibus“-Paket deutlich eingeschränkt – direkt betroffen sind nur noch sehr große Unternehmen; die genauen Schwellen prüfst du am besten im aktuellen Gesetzestext. Viele KMU bekommen trotzdem Datenanfragen von Kunden und Banken und orientieren sich am freiwilligen VSME-Standard. Das ist keine Rechtsberatung.
Erkennt noteit Begriffe wie Scope 3, ESRS oder VSME?
Gängige Begriffe kommen meist gut durch. Abkürzungen, Standorte und Produktnamen deines Kunden trägst du in Pro ins Wörterbuch ein.
Funktioniert das bei Interviews mit internationalen Lieferanten?
Nur, wenn sie auf Deutsch geführt werden. Gespräche auf Englisch transkribiert noteit derzeit nicht sauber.
Was kostet noteit?
Pro kostet 14 € im Monat oder 120 € im Jahr mit 25 Stunden. Im Team 24 € pro Person, bei jährlicher Zahlung 19 €. Sieben Tage alles gratis testen, ohne Kreditkarte.
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