- Anderer Ansatz: Plaud setzt auf eigene Hardware – den NotePin zum Tragen und die Plaud Note in Kartenform. noteit braucht kein Gerät, sondern läuft auf deinem Windows-PC, Mac oder im Browser.
- Telefonate: Die Plaud Note nimmt normale Handy-Telefonate über einen Vibrationssensor auf, wenn sie hinten am Telefon haftet. noteit kann normale Handy-Telefonate nicht aufnehmen, nur Calls über Programme am Computer.
- Online-Meetings: Plaud Desktop nimmt laut Plaud ohne Bot am Computer auf. noteit macht das ebenfalls und erkennt im Pro-Paket Calls in Teams, Zoom & Co. selbst.
- Sprachen: Plaud nennt mehr als hundert Sprachen, eine Sprache pro Aufnahme. noteit transkribiert nur Deutsch.
- Kosten: Bei Plaud kommt zum Abo das Gerät dazu (regulär 169,90 € laut deutschem Shop). noteit Pro kostet 14 € pro Monat oder 120 € pro Jahr, ein Gerät brauchst du nicht.
Plaud oder noteit: KI-Rekorder oder Software am Rechner?
Plaud verkauft kleine KI-Sprachrekorder zum Anstecken oder ans Handy Heften, dazu Apps und eine Desktop-App. noteit ist reine Software für Rechner und Browser, spezialisiert auf deutschsprachige Gespräche. Die beiden lösen teils unterschiedliche Aufgaben – hier siehst du, welche.
Plaud und noteit im direkten Vergleich
Die Angaben zu Plaud stammen aus dem deutschen Plaud-Shop, der Preisseite, der Datenschutzerklärung und dem Hilfe-Center von Plaud. Geräte- und Abopreise ändern sich bei Aktionen – prüfe vor dem Kauf den aktuellen Stand.
| Plaud NotePin / Note | noteit | |
|---|---|---|
| Grundprinzip | Eigene KI-Rekorder (Plaud Note, NotePin, NotePin S, Note Pro) plus Plaud App, Plaud Web und Plaud Desktop | Reine Software: Desktop-App für Windows und Mac, Browser |
| Gespräche vor Ort | Mit dem Rekorder; NotePin als Kette, Armband, Clip oder Anstecker, laut Shop bis zu 20 Stunden Aufnahme am Stück | Über das Mikrofon des Rechners oder im Browser („Gespräch vor Ort“), auch im Browser am Handy |
| Telefonate am Handy | Plaud Note im Anrufmodus hinten am Telefon; ein Vibrationssensor nimmt den Ton direkt vom Lautsprecher auf | Normale Handy-Telefonate nicht; Telefonate über Programme am Computer (Softphone, Teams, WhatsApp Desktop) schon |
| Online-Meetings | Plaud Desktop (Mac, Windows) ohne Bot; erkennt u. a. Meet, Zoom und Teams im Browser, Zoom- und Teams-Desktop, Slack Huddles und Webex | Immer ohne Bot; Pro erkennt Calls in Teams, Zoom, Slack, Webex, Discord, WhatsApp, Signal und Telegram automatisch |
| Sprachen | 112+ Sprachen, jeweils eine Sprache pro Aufnahme | Nur Deutsch – Dialekte und österreichisches Deutsch funktionieren gut |
| Datenspeicherung | Plaud Inc. (USA); laut Datenschutzerklärung Server in der Region des Nutzers, genannt werden USA, Deutschland, Japan und Singapur | Transkript und Zusammenfassung in Frankfurt; Audio wird nach der Transkription gelöscht, die Aufnahme bleibt am eigenen Rechner |
| Kostenloser Plan | Starter: 300 Transkriptionsminuten pro Monat | Starter: 3 Stunden Transkription pro Monat, kein Gerät nötig |
| Preise | Plaud Note und NotePin regulär je 169,90 €; Abo Pro 19,99 € pro Monat oder 110,99 € pro Jahr, Unlimited 34,99 € pro Monat oder 224,99 € pro Jahr (laut Website, Stand Oktober 2026) | Pro 14 € pro Monat oder 120 € pro Jahr; Team 24 € pro Person und Monat (19 € bei jährlicher Zahlung) |
Angaben zu Plaud NotePin / Note laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026. Preise und Funktionen können sich ändern.
Zwei Ansätze: Gerät in der Tasche oder Software am Rechner
Plaud ist zuerst ein Hardware-Hersteller. Der NotePin ist ein kleiner Rekorder, den du laut Shop als Kette, Armband, Clip oder Anstecker trägst; die Plaud Note hat Kartenform und haftet magnetisch am Handy. Beide nehmen unabhängig vom Computer auf; über die Plaud App werden die Aufnahmen transkribiert und zusammengefasst. Dazu gibt es Plaud Web und Plaud Desktop.
noteit hat kein eigenes Gerät. Es nimmt dort auf, wo ohnehin gearbeitet wird: am Windows-PC oder Mac, aus Mikrofon und dem Ton des Gegenübers, oder im Browser. Wer den ganzen Tag unterwegs ist – auf der Baustelle, beim Hausbesuch, in der Ordination –, hat mit einem Rekorder am Revers einen echten Vorteil. Wer vor allem am Schreibtisch telefoniert und Online-Meetings hat, braucht kein zusätzliches Gerät.
Telefonate: hier ist Plaud klar im Vorteil
Die Plaud Note hat einen Anrufmodus: Laut Hilfe-Center wird sie dafür hinten am Handy befestigt, und ein Vibrationssensor nimmt den Ton direkt vom Lautsprecher des Telefons ab. So lassen sich auch normale Handy-Telefonate mitschreiben.
noteit nimmt normale Handy-Telefonate nicht auf. Telefonate über Programme am Computer funktionieren dagegen: ein Softphone, Teams-Telefonie oder WhatsApp Desktop. Wie das am PC geht, beschreibt der Ratgeber Telefonat am PC aufnehmen. Egal mit welchem Werkzeug: Sag dem Gegenüber vorher Bescheid, dass mitgeschrieben wird.
Online-Meetings: beide ohne Bot
Für Calls am Computer bietet Plaud die Desktop-App Plaud Desktop für Mac und Windows. Sie nimmt laut Plaud ohne Bot auf, erkennt unterstützte Meetings in Zoom, Teams, Slack Huddles, Webex sowie Meet, Zoom und Teams im Browser und kann automatisch, nach Rückfrage oder manuell starten.
noteit arbeitet ähnlich: Die Aufnahme passiert am eigenen Rechner, ein Bot kommt nie ins Meeting. Im Pro-Paket erkennt noteit Calls in Teams, Zoom, Slack, Webex, Discord, WhatsApp, Signal und Telegram und startet selbst; Meetings im Browser nimmst du per Knopf oder Tastenkürzel auf. Der Unterschied liegt weniger in der Technik als im Drumherum: noteit ordnet Meetings automatisch Kunden-Ordnern zu und beantwortet über Claude Fragen wie „Brief mich zu Studio Leitner“ (Pro).
Sprachen, Daten und Kosten
Plaud nennt auf der Preisseite mehr als hundert unterstützte Sprachen; laut Hilfe-Center wird pro Aufnahme eine Hauptsprache gewählt, gemischtsprachige Gespräche werden nicht als solche transkribiert. noteit transkribiert ausschließlich Deutsch. Bei den Daten verweist Plaud auf Server in der Region des Nutzers – genannt werden die USA, Deutschland, Japan und Singapur – und nutzt Inhalte laut Datenschutzerklärung nur mit ausdrücklicher Zustimmung zum KI-Training. noteit speichert Transkript und Zusammenfassung in Frankfurt und löscht das Audio nach der Transkription.
Bei den Kosten musst du bei Plaud Gerät und Abo zusammenrechnen: Plaud Note und NotePin kosten im deutschen Shop regulär je 169,90 €, oft mit Aktionspreis. Das kostenlose Starter-Abo enthält 300 Minuten im Monat, Pro kostet 110,99 € im Jahr oder 19,99 € monatlich. Bei noteit gibt es kein Gerät; Starter ist kostenlos mit 3 Stunden im Monat, Pro kostet 120 € im Jahr oder 14 € monatlich, siehe Preise.
- du viel unterwegs bist und Gespräche vor Ort ohne Laptop aufnehmen willst
- du normale Handy-Telefonate mitschreiben willst
- deine Gespräche in verschiedenen Sprachen stattfinden
- dir ein eigenes Gerät mit eigenem Speicher lieber ist als eine App am Rechner
- du hauptsächlich am Computer arbeitest und kein zusätzliches Gerät kaufen willst
- Teams-, Zoom- oder WhatsApp-Desktop-Calls automatisch mitgeschrieben werden sollen (Pro)
- deine Gespräche auf Deutsch sind und die Daten in Frankfurt liegen sollen
- du Meetings nach Kunden ordnen und die Historie mit Claude abfragen willst
Wie nimmt die Plaud Note Telefonate auf?
Laut Plaud-Hilfe wird die Plaud Note im Anrufmodus hinten am Handy befestigt; ein Vibrationssensor nimmt den Ton direkt vom Lautsprecher ab.
Braucht man für Plaud ein Abo?
Zum Gerät gehört ein kostenloser Starter-Plan mit 300 Transkriptionsminuten im Monat. Für mehr Minuten gibt es Pro und Unlimited, laut deutscher Preisseite ab 19,99 € monatlich oder 110,99 € im Jahr (Stand Oktober 2026).
Kann noteit Gespräche vor Ort aufnehmen?
Ja, über das Mikrofon deines Rechners oder im Browser mit „Gespräch vor Ort“ – das funktioniert auch im Browser am Handy. Ein eigenes Aufnahmegerät gibt es bei noteit nicht.
Kann noteit normale Handy-Telefonate aufnehmen?
Nein. noteit nimmt Telefonate über Programme am Computer auf, etwa Softphone, Teams-Telefonie oder WhatsApp Desktop. Für normale Handy-Telefonate ist ein Gerät wie die Plaud Note passender.
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