Kostenlose Vorlage · zum Kopieren

Verkaufsgespräch: Leitfaden und Protokoll für Discovery Calls.

Ein gutes Verkaufsgespräch klärt, ob es echten Bedarf gibt, wer entscheidet und bis wann – bevor du ein Angebot schreibst. Die Vorlage ist Gesprächsleitfaden und Protokoll zugleich: Unter jeder Frage notierst du direkt die Antwort.

Verkaufsgespräch
VERKAUFSGESPRÄCH

VORBEREITUNG
Firma: …
Gesprächspartner:in / Rolle: …
Was wir schon wissen: …
Ziel dieses Calls: …

EINSTIEG
Zeit bestätigt: … Minuten
Ablauf vorgeschlagen: erst Fragen, dann kurz zu uns, am Ende nächster Schritt

DISCOVERY-FRAGEN
Was hat Sie dazu gebracht, sich gerade jetzt umzusehen?
→ …
Wie läuft das heute ab, Schritt für Schritt?
→ …
Was kostet Sie das heute – Zeit, Geld, Nerven?
→ …
Was haben Sie schon versucht?
→ …
Woran würden Sie in sechs Monaten merken, dass es sich gelohnt hat?
→ …

BEDARF
Kernproblem: …
Muss: …
Wäre schön: …

BUDGET
Vorgesehen / Größenordnung: …
Woher kommt das Geld (laufend, Projekt, Förderung): …

ENTSCHEIDUNG
Entscheidet: …
Redet mit / hat Einfluss: …
Wie läuft die Entscheidung ab: …

ZEITRAHMEN
Soll laufen ab: …
Warum genau dann: …

ALTERNATIVEN UND EINWÄNDE
Vergleicht mit: …
Bedenken (wörtlich): „…“

NÄCHSTER SCHRITT
Was: … · Wann: … · Wer ist dabei: …
Im Kalender beider Seiten: [ ] ja

EINSCHÄTZUNG
Chance: [ ] hoch [ ] mittel [ ] gering
Weil: …
Wann du sie brauchst
  • Erster Discovery Call nach einer Anfrage oder Terminbuchung
  • Bedarfsanalyse vor einer Produktdemo
  • Gespräche mit mehreren Entscheidern auf Kundenseite
  • Zur Übergabe einer Verkaufschance an Kolleg:innen
Lieber gar nicht mehr tippen?

noteit schreibt deine Calls mit und füllt Zusammenfassung, Entscheidungen und To-dos automatisch aus – in Teams, Zoom & Co.

7 Tage gratis testen
Ausgefülltes Beispiel

Ein Discovery Call, nach dem klar ist, wie es weitergeht.

Erfundenes Beispiel: Ein Anbieter einer Zeiterfassungs-Software spricht mit einem Elektrobetrieb, der seine Stundenzettel loswerden will.

Discovery Call · Elektro Gruber
Gespräch

Sabine Gruber, Geschäftsführerin · 23 Mitarbeitende, davon 17 Monteure · 14. Oktober, 35 Minuten, Zoom

Auslöser und heute

Die Bürokraft geht im Februar in Pension, sie tippt bisher alle Stundenzettel ab.

Heute: Zettel auf Papier, Abrechnung kostet jeden Monat rund zwei Arbeitstage, Baustellen werden oft falsch zugeordnet.

Bedarf

Muss: Stunden am Handy erfassen, je Baustelle, auch offline.

Wäre schön: Übergabe an die Lohnverrechnung ohne Abtippen.

Budget, Entscheidung, Zeitrahmen

Budget: bis etwa 300 € pro Monat, laufend aus dem Bürobudget.

Entscheidet: Sabine Gruber · Einfluss: Bürochef Herbert Wimmer und zwei Vorarbeiter.

Soll laufen ab 1. Februar, damit die Einschulung noch mit der jetzigen Bürokraft klappt.

Alternativen und Einwände

Vergleicht mit einer Tabelle, die ein Mitarbeiter gebaut hat.

Bedenken: „Meine älteren Monteure tippen ungern auf dem Handy herum.“

Nächster Schritt

Demo vor Ort am 22. Oktober, 7:00, mit Herbert Wimmer und beiden Vorarbeitern – steht in beiden Kalendern.

Lukas Brenner bereitet eine Demo mit einer echten Baustelle der Firma vor – bis 21. Oktober.

Einschätzung

Chance hoch: klarer Auslöser mit Datum, Budget vorhanden. Risiko: Akzeptanz bei den Monteuren – deshalb Vorarbeiter zur Demo.

Tipps

Was ein gutes Discovery-Gespräch ausmacht.

Den Auslöser findenOhne Anlass gibt es selten einen Kauf. Eine Pensionierung, ein Wachstumsschritt, ein verlorener Auftrag – wer den Auslöser kennt, kennt meist auch den Zeitrahmen.
Kosten des Problems beziffern„Zwei Arbeitstage im Monat“ ist ein Argument, das auch bei der Geschäftsführung zählt. Frag nach Zahlen, statt sie selbst zu schätzen.
Budget offen ansprechen„Haben Sie dafür schon einen Rahmen im Kopf?“ ist keine unhöfliche Frage. Ohne Antwort schreibst du ein Angebot ins Blaue.
Den Entscheidungsweg erfragenNicht nur wer entscheidet, sondern wie: Wer redet mit, wer kann blockieren, braucht es eine Freigabe? Einfluss haben oft die, die das Produkt später nutzen.
Einwände wörtlichEin Bedenken in den Worten des Kunden ist die beste Vorlage für die Demo. Du kannst ihn später genau darauf ansprechen.
Nie ohne Termin auflegenDer nächste Schritt hat ein Datum und steht in beiden Kalendern, bevor das Gespräch endet. „Wir melden uns“ ist kein nächster Schritt.
Typische Fehler
  • Nach fünf Minuten beginnt die Produktpräsentation
  • Budget und Entscheider werden nicht angesprochen
  • Mit der falschen Person geredet, ohne nach den anderen Beteiligten zu fragen
  • Kein konkreter nächster Schritt, nur „Ich schicke Ihnen Infos“
  • Einwände werden sofort wegargumentiert statt notiert und verstanden

Diese Vorlage dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung. Prüfe sie vor der Verwendung auf deinen Einzelfall.

Häufige Fragen
Was ist ein Discovery Call?

Das erste strukturierte Gespräch im Vertrieb, in dem du herausfindest, ob es echten Bedarf gibt, wer entscheidet, welches Budget vorhanden ist und bis wann eine Lösung laufen soll. Präsentiert wird erst danach.

Was bedeutet BANT?

Eine bekannte Merkhilfe für die Bedarfsanalyse: Budget, Authority (Entscheidungsbefugnis), Need (Bedarf) und Timing (Zeitrahmen). Die Vorlage deckt alle vier ab, dazu Auslöser und Einwände.

Wie bereite ich ein Verkaufsgespräch nach?

Noch am selben Tag: Notizen ergänzen, eine kurze Zusammenfassung mit dem vereinbarten nächsten Schritt an den Kunden schicken und die Chance einschätzen. Mehr im Ratgeber zur Nachbereitung.

Kann ich Discovery Calls automatisch protokollieren?

Ja, mit Einverständnis des Gegenübers: noteit nimmt den Call auf deinem Rechner auf, ohne dass ein Bot beitritt, und fasst ihn mit offenen Fragen und To-dos zusammen. Die Einschätzung der Chance bleibt deine Aufgabe.

Protokoll schreiben?
Macht ab jetzt noteit.

7 Tage alles aus Pro gratis – ohne Kreditkarte.

Jetzt kostenlos testen