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Onboarding-Call: Vorlage für die ersten 90 Tage mit neuen Kunden.

Der Vertrag ist unterschrieben, jetzt zählt der Start. Im Onboarding-Call klärst du, was der Kunde erreichen will, wer auf beiden Seiten zuständig ist und welche Zugänge und Unterlagen du bis wann brauchst.

Onboarding-Call
ONBOARDING-CALL

KUNDE UND VERTRAG
Firma: …
Leistung / Paket: …
Vertragsbeginn: …
Übergabe vom Vertrieb durch: … (Notizen gelesen [ ])

TEILNEHMENDE
Kunde: …
Wir: …

ZIELE DES KUNDEN
Warum hat er sich für uns entschieden? …
Was soll in 90 Tagen besser sein? …
Woran messen wir das? …

ANSPRECHPARTNER
Kunde – Entscheidungen: … (E-Mail, Telefon)
Kunde – fachlich / täglich: …
Kunde – Rechnungen: …
Wir – Betreuung: …
Wir – bei Problemen / Eskalation: …

ZUGÄNGE UND UNTERLAGEN
[ ] Zugang zu … – von wem – bis wann
[ ] Unterlage … – von wem – bis wann
Übergabe von Passwörtern: nur über … (nicht per Mail, nicht ins Protokoll)

ERSTE MEILENSTEINE
Nach 30 Tagen: …
Nach 60 Tagen: …
Nach 90 Tagen: …

ZUSAMMENARBEIT
Kanal für Anfragen: …
Reaktionszeit: …
Regeltermin: …
Nächster Check-in: …

OFFENE FRAGEN
- … (klärt: …)

NÄCHSTE SCHRITTE
[ ] … – wer – bis wann
Wann du sie brauchst
  • Erster Termin nach Vertragsabschluss
  • Übergabe eines Kunden vom Vertrieb an die Betreuung
  • Start eines laufenden Betreuungs- oder Wartungsvertrags
  • Einführung einer Software oder Dienstleistung beim Kunden
Lieber gar nicht mehr tippen?

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Ausgefülltes Beispiel

Ein Onboarding, nach dem jeder weiß, was zu tun ist.

Namen und Firmen sind erfunden: Ein IT-Dienstleister übernimmt die laufende Betreuung einer Anwaltskanzlei mit zwölf Arbeitsplätzen.

Onboarding-Call · Kanzlei Hartl · IT-Betreuung
Kunde und Vertrag

Kanzlei Hartl, 12 Arbeitsplätze · Betreuungsvertrag ab 1. November · Übergabe vom Vertrieb: Oliver Prem

27. Oktober, 50 Minuten, Teams · Dr. Johanna Hartl, Stefan Danner (Kanzleileitung) · Nadine Kurz, Oliver Prem

Ziele

Gewechselt, weil der bisherige Betreuer bei Ausfällen oft erst am nächsten Tag erreichbar war.

In 90 Tagen: tägliche Datensicherung, die nachweislich funktioniert, und keine Ausfälle länger als einen halben Tag.

Ansprechpartner

Entscheidungen: Dr. Johanna Hartl · täglich und Rechnungen: Stefan Danner

Wir: Nadine Kurz (Betreuung) · Eskalation: Oliver Prem

Zugänge und Unterlagen

Stefan Danner lädt Nadine Kurz als Administratorin in das Mailsystem ein – bis 30. Oktober.

Stefan Danner schickt die Geräteliste und die Verträge mit dem Internetanbieter – bis 30. Oktober.

Zugangsdaten zur Firewall übergibt der bisherige Betreuer direkt über den Passwortmanager, nicht per Mail.

Erste Meilensteine

30 Tage: Bestandsaufnahme fertig, Datensicherung umgestellt und einmal testweise zurückgespielt.

60 Tage: alle Arbeitsplätze in der Überwachung.

90 Tage: Rückblick mit Dr. Hartl, Ziele gemeinsam prüfen.

Zusammenarbeit

Anfragen per Mail ans Support-Postfach, bei Ausfällen per Telefon · Reaktion innerhalb von zwei Stunden an Werktagen

Check-in alle zwei Wochen, 15 Minuten, mit Stefan Danner

Tipps

Damit der Start sitzt.

Vertriebsnotizen vorher lesenNichts nervt neue Kunden mehr, als alles noch einmal erzählen zu müssen. Lies die Notizen aus dem Verkauf und steig mit dem ein, was du schon weißt.
Nach dem Wechselgrund fragenWarum hat sich der Kunde für dich entschieden – oder gegen den Vorgänger? Genau daran wird er dich in den ersten Wochen messen.
Zugänge als AufgabenJeder Zugang ist eine Aufgabe mit Person und Frist. „Schicken wir dann“ verzögert den Start erfahrungsgemäß um Wochen.
Keine Passwörter ins ProtokollDas Protokoll wird weitergeleitet, abgelegt und kopiert. Halte nur fest, über welchen Weg Zugangsdaten übergeben werden – nie die Daten selbst.
Frühe sichtbare ErfolgePlane in den ersten 30 Tagen etwas ein, das der Kunde selbst bemerkt. Das schafft Vertrauen für die Schritte, die länger dauern.
Den 90-Tage-Termin gleich fixierenTrag den Rückblick schon im Onboarding-Call in beide Kalender ein. So werden die Ziele wirklich überprüft, statt im Alltag unterzugehen.
Typische Fehler
  • Der Kunde muss Ausgangslage und Wünsche ein zweites Mal erklären
  • Ziele werden nicht abgefragt, nur Technik und Termine
  • Passwörter stehen im Protokoll oder in der Mail
  • Keine Meilensteine – nach drei Monaten weiß niemand, ob der Start gelungen ist

Diese Vorlage dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung. Prüfe sie vor der Verwendung auf deinen Einzelfall.

Häufige Fragen
Was ist ein Onboarding-Call?

Der erste Termin nach Vertragsabschluss, in dem Ziele, Zuständigkeiten, Zugänge und die ersten Schritte der Zusammenarbeit festgelegt werden. Er ist der Übergang vom Verkauf zur eigentlichen Arbeit.

Wer sollte beim Onboarding-Call dabei sein?

Auf Kundenseite die Person, die entscheidet, und die, die täglich mit dir zu tun haben wird. Auf deiner Seite die künftige Betreuung – und idealerweise kurz die Person aus dem Vertrieb, damit nichts verloren geht.

Wie unterscheidet sich der Onboarding-Call vom Kickoff?

Der Onboarding-Call startet eine laufende Kundenbeziehung, etwa einen Betreuungsvertrag. Ein Kickoff startet ein Projekt mit festem Ende und klarem Umfang. Bei Projektkunden fallen beide oft zusammen.

Wie halte ich fest, was im Onboarding-Call versprochen wurde?

Mit dieser Vorlage und einer Zusammenfassung per Mail am selben Tag. Läuft der Call online, kann noteit die Zusagen mit Verantwortlichen und Fristen herausschreiben – kurz gegenlesen, dann verschicken.

Protokoll schreiben?
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