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One-on-One: Vorlage für das regelmäßige 1:1.

Das One-on-One ist der Termin der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters, nicht der Führungskraft. Die Vorlage ist deshalb ein gemeinsames, laufendes Dokument: Beide tragen vorher Themen ein, oben steht immer das neueste Gespräch, und Vereinbarungen wandern bis zur Erledigung mit.

One-on-One – laufendes Dokument
ONE-ON-ONE – LAUFENDES DOKUMENT

KOPF (einmalig)
Mitarbeiter:in: …
Führungskraft: …
Rhythmus: alle … Wochen, … Minuten
Vereinbart: Inhalte bleiben zwischen uns, außer: …

GESPRÄCH VOM …
Wie geht es dir gerade? (Skala 1–5 oder ein Satz): …

OFFENE VEREINBARUNGEN VOM LETZTEN MAL
[ ] … – wer
[ ] … – wer

THEMEN DER MITARBEITERIN / DES MITARBEITERS (zuerst)
- …
- …

THEMEN DER FÜHRUNGSKRAFT
- …

WAS BRAUCHST DU VON MIR?
- …

ENTWICKLUNG (einmal im Monat)
Woran willst du wachsen? …
Nächster kleiner Schritt: …

VEREINBARUNGEN
[ ] … – wer – bis wann
[ ] … – wer – bis wann

NÄCHSTES 1:1
…
Wann du sie brauchst
  • Regelmäßige Einzelgespräche zwischen Führungskraft und Teammitglied, alle ein bis vier Wochen
  • Remote-Teams, in denen der Flurfunk fehlt
  • Die ersten Monate nach einem Jobstart oder einem Wechsel der Führungskraft
  • Mentoring- und Patenschaftsgespräche mit fester Taktung
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Ausgefülltes Beispiel

Ein 1:1 nach sechs Wochen im neuen Job.

Erfunden: Teamleiterin Katharina Huber und der neue Sachbearbeiter Florian Brunner in einer Hausverwaltung. 30 Minuten, der Eintrag steht oben im gemeinsamen Dokument.

1:1 Florian Brunner / Katharina Huber · 15. Oktober
Stimmung

4 von 5 – „Die Arbeit passt, die vielen Rückrufe nerven.“

Offene Vereinbarungen

Erledigt: Zugang zur Buchhaltungssoftware (Katharina).

Offen: Florian begleitet eine Eigentümerversammlung – Termin steht noch nicht.

Themen von Florian

Mieter:innen rufen mehrmals wegen derselben Reparatur an, weil der Status nirgends sichtbar ist.

Unsicher, welche Reparaturen er ohne Rückfrage bis zu welchem Betrag freigeben darf.

Themen von Katharina

Ab November übernimmt Florian zwei weitere Wohnanlagen in der Stadt.

Was Florian braucht

Eine klare Freigabegrenze und ein Muster für die Rückmeldung an Mieter:innen.

Vereinbarungen

Katharina klärt mit der Geschäftsführung die Freigabegrenze für Reparaturen – bis 22. Oktober.

Florian schreibt einen Textbaustein „Reparatur beauftragt, Termin folgt“ und testet ihn eine Woche.

Katharina nimmt Florian zur Eigentümerversammlung am 4. November mit.

Nächstes 1:1

29. Oktober, 14:00 · Florian bringt die Erfahrungen mit dem Textbaustein mit.

Tipps

Damit das 1:1 nicht zum Statusbericht wird.

Themen von unten zuerstWenn die Führungskraft mit ihren Punkten beginnt, ist die Zeit oft vorbei, bevor das Teammitglied zu Wort kommt. Darum stehen dessen Themen oben.
Status gehört woanders hinProjektstände lassen sich im Wochenmeeting oder Tool klären. Das 1:1 ist für Hindernisse, Zusammenarbeit, Belastung und Entwicklung.
Nicht absagen, höchstens verschiebenEin ständig abgesagtes 1:1 sendet eine klare Botschaft. Wenn es nicht anders geht: sofort einen neuen Termin vorschlagen.
Gemeinsames DokumentBeide sehen und ergänzen dieselben Notizen. Das schafft Vertrauen und verhindert, dass nach drei Monaten zwei verschiedene Erinnerungen existieren.
Vertraulichkeit klärenSprecht einmal ausdrücklich ab, was im 1:1 bleibt und was weitergegeben wird. Persönliches, etwa Gesundheit oder Familie, gehört nur auf Wunsch der Mitarbeiterin ins Dokument.
Kleine Schritte vereinbaren„An der Präsentationsfähigkeit arbeiten“ bleibt vage. „Nächsten Monat das Teamupdate vorstellen“ lässt sich beim nächsten 1:1 überprüfen.
Typische Fehler
  • Das 1:1 wird zur Abfrage von Projektständen
  • Nur die Führungskraft führt Notizen, die das Teammitglied nie sieht
  • Vereinbarungen vom letzten Mal werden nicht mehr angeschaut
  • Termine fallen bei jedem Engpass als Erstes weg
  • Persönliche Details landen ungefragt im Dokument

Die Hinweise auf dieser Seite geben einen allgemeinen Überblick und ersetzen keine Rechtsberatung. Was für dich gilt, regeln Gesetz, Statuten bzw. Satzung oder Vertrag im Einzelfall.

Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen One-on-One und Mitarbeitergespräch?

Das One-on-One ist ein kurzer, regelmäßiger Termin, oft alle zwei Wochen, für aktuelle Themen. Das Mitarbeitergespräch findet meist ein- bis zweimal im Jahr statt und blickt formeller auf Ziele, Leistung und Entwicklung zurück.

Wie oft sollte ein One-on-One stattfinden?

Üblich sind alle ein bis zwei Wochen 30 Minuten, bei erfahrenen Teammitgliedern auch alle vier Wochen. Wichtiger als die Frequenz ist, dass der Termin verlässlich stattfindet.

Welche Fragen passen ins 1:1?

Zum Beispiel: „Was kostet dich gerade unnötig Zeit?“, „Was soll ich anders machen?“, „Woran würdest du gern als Nächstes arbeiten?“ Mehr Ideen im Ratgeber Fragen für One-on-Ones.

Dürfen Mitarbeitende die Notizen aus dem 1:1 einsehen?

Notizen über eine Person sind personenbezogene Daten; nach Art. 15 DSGVO kann sie grundsätzlich Auskunft darüber verlangen. Am einfachsten ist es deshalb, die Notizen von Anfang an gemeinsam zu führen.

Sollte man ein One-on-One aufnehmen?

In der Regel nicht – das Gespräch lebt von Offenheit. Wenn beide es ausdrücklich wollen, etwa bei einem Remote-1:1 mit vielen Vereinbarungen, kann noteit die Zusammenfassung übernehmen; vorher kurz das Einverständnis einholen.

Protokoll schreiben?
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