Für Verlage & Lektorat

Absprachen mit Autor:innen, festgehalten bis zur Druckfreigabe.

Abgabetermin, Kürzungen, Titelideen, Lesereise: Im Autorengespräch wird viel vereinbart, das erst Monate später fällig wird. noteit schreibt Calls mit Autor:innen und interne Programmrunden mit und hält Entscheidungen und Fristen fest.

Kennst du das?

Wo im Verlagsalltag Absprachen verloren gehen.

01Ein Buch, viele Monate

Zwischen Exposé und Erscheinen liegt oft ein Jahr oder mehr. Was im ersten Gespräch zur Struktur besprochen wurde, weiß beim Lektorat des dritten Kapitels keiner mehr genau.

02Programmentscheidung ohne Begründung

Ein Titel kommt ins Herbstprogramm, ein anderer wird aufs Frühjahr verschoben. Warum, steht im Protokoll in einem Halbsatz – und Vertrieb und Presse fragen später nach.

03Zusagen an Autor:innen

Die Lektorin verspricht im Call, sich um eine Lesung in der Heimatgemeinde zu kümmern. Wechselt sie die Abteilung, erfährt die Nachfolge davon erst durch eine enttäuschte Mail.

Gesprächsnotiz

Manuskript, Termine, Zusagen – nach jedem Autorengespräch.

Nach dem Call liefert noteit eine Zusammenfassung: besprochene Kapitel und Änderungswünsche, Abgabe- und Korrekturtermine, Meinungen zu Titel und Cover, Zusagen zu Lesungen und Pressearbeit. To-dos stehen mit Namen und Datum dabei – für das Lektorat und für die Autorin.

Den Verlagsvertrag ersetzt die Notiz nicht. Was Honorar oder Rechte betrifft, gehört weiterhin in den Vertrag oder eine schriftliche Ergänzung.

Lektoratsgespräch zur ersten Manuskriptfassung · Maria Gruber – „Der Hof am Ende des Tals“58 Min.
Zusammenfassung
  • Der Mittelteil (Kapitel 7–11) ist zu lang, die Rückblenden sollen um etwa ein Drittel gekürzt werden
  • Die Figur des Bruders bleibt blass, Frau Gruber schreibt zwei neue Szenen
  • Der Arbeitstitel bleibt vorerst, der Vertrieb wünscht sich aber einen kürzeren Titel
Entscheidungen
  • Erscheinen im Herbstprogramm bleibt, wenn die überarbeitete Fassung bis Ende Februar kommt
To-dos
  • Überarbeitete Fassung von Kapitel 7–11 schicken – Maria Gruber, bis 28. 2.
  • Drei Titelvorschläge mit dem Vertrieb abstimmen – Lektorat, bis Mitte Jänner/Januar
Titel-Akte in Claude · Pro

„Was haben wir Frau Gruber zum Cover versprochen?“

Pro Titel oder Autor:in landen die Gespräche in einem eigenen Ordner. Mit der Anbindung an Claude fragst du über alle hinweg: Welche Kürzungen wurden vereinbart, welche Titelideen verworfen, was wurde zur Lesereise zugesagt? Praktisch bei Übergaben im Lektorat und vor der Vertreterkonferenz.

Brief mich zu Maria Gruber – was ist offen?
Offen ist die überarbeitete Fassung von Kapitel 7–11 mit gekürzten Rückblenden und zwei neuen Szenen für den Bruder (bis 28. 2.). Das Lektorat stimmt bis Mitte Jänner drei Titelvorschläge mit dem Vertrieb ab. Im Sommer hast du Frau Gruber eine Lesung in ihrer Heimatgemeinde in Aussicht gestellt.
Aus 4 Meetings seit Juli
Ohne Bot im Call

Autor:innen sprechen mit ihrem Lektorat, nicht mit einem Bot.

Gespräche über ein unfertiges Manuskript sind heikel – Kritik am eigenen Text hört niemand gern vor Publikum. noteit tritt dem Call nicht bei, sondern nimmt auf deinem Rechner auf. Sag zu Beginn, dass du mitschreiben lässt.

Die große Programmkonferenz im Besprechungsraum ist kein guter Fall für noteit: Viele Stimmen an einem Tisch lassen sich nicht sauber zuordnen. Online-Runden und Calls mit einzelnen Abteilungen passen dagegen gut.

gerade ebenCall erkannt – Aufnahme läuft
● läuft
Im CallKein zusätzlicher Teilnehmer, kein Bot
unsichtbar
Nach dem CallAudio transkribiert und sofort gelöscht
EU
Vertraulichkeit

Unveröffentlichte Manuskripte sind besonders schützenswert.

Vor dem Erscheinen soll nichts über Inhalt, Titel oder Termin nach außen dringen – bei Sachbüchern zu aktuellen Themen erst recht. noteit überträgt das Audio verschlüsselt, lässt es in einem EU-Rechenzentrum transkribieren und löscht es danach sofort. Transkripte und Zusammenfassungen liegen in Frankfurt; Anthropic nutzt die Inhalte nicht zum Training.

Hol das Einverständnis deiner Gesprächspartner ein. Setzt ihr noteit im ganzen Haus ein, kann der Betriebsrat mitzureden haben – in Österreich nach § 96/§ 96a ArbVG, in Deutschland nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es auf Anfrage.

So schützen wir deine Gespräche
Preise

Klein anfangen, mitwachsen.

Starter ist für immer gratis. Pro und Team testest du 7 Tage kostenlos – monatlich kündbar.

Alle Leistungen im Vergleich →

Häufige Fragen
Eignet sich noteit für Lizenzgespräche mit ausländischen Verlagen?

Nur, wenn sie auf Deutsch geführt werden. Gespräche auf Englisch transkribiert noteit derzeit nicht sauber – für Foreign-Rights-Calls ist es daher meist nicht das richtige Werkzeug.

Kann das ganze Lektorat auf die Gesprächsnotizen zugreifen?

Mit dem Team-Paket teilt ihr Meetings, Meetings anderer sind nur lesbar. Vertrauliche Gespräche bleiben per Schalter „Nur für dich“ privat.

Erkennt noteit Namen von Figuren, Orten und Autor:innen?

Gängige Namen meist ja. Ausgefallene Figurennamen, Buchtitel und Reihen trägst du in Pro ins Wörterbuch ein – dann stimmen sie in jedem Transkript.

Was ist mit der Programmkonferenz vor Ort?

Präsenzsitzungen mit vielen Leuten an einem Tisch kann noteit nicht verlässlich nach Personen trennen. Für solche Runden bleibt die klassische Protokollführung; online abgehaltene Sitzungen funktionieren besser.

Was kostet noteit für einen Verlag?

Im Team 24 € pro Person und Monat oder 19 € bei jährlicher Zahlung, ab zwei Personen, mit gemeinsamem Stundenkontingent. Einzeln mit Pro 14 € im Monat. Sieben Tage alles gratis testen.

Dein nächster Call
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7 Tage alles aus Pro gratis – ohne Kreditkarte.

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