Die Abstimmung auf Deutsch dokumentiert – die Übersetzung bleibt deine.
Du klärst mit der Kundin Zielgruppe, Terminologie, Liefertermin und ob beglaubigt werden muss. noteit schreibt solche Gespräche mit – aber nur, wenn sie auf Deutsch geführt werden. Für andere Sprachen und fürs Dolmetschen selbst ist es nicht gemacht.
Wo Übersetzungsaufträge unklar werden.
„Bei uns heißt das nicht Wechselteil, sondern Formatteil.“ Fällt der Satz im Call, gehört er ins Glossar – und nicht auf einen Zettel neben der Tastatur.
Nur übersetzen oder auch lektorieren, Layout im Originalformat, beglaubigt oder nicht, britisches oder amerikanisches Englisch? Unklarheiten zeigen sich oft erst bei der Lieferung.
Die Veranstalterin nennt im Vorbereitungscall Redner, Programmänderungen und heikle Themen. Am Konferenztag willst du das parat haben, nicht suchen.
Umfang, Vorgaben, Begriffe – nach dem Call geordnet.
Nach der Abstimmung liefert noteit eine Zusammenfassung: Textart und Zweck, Zielsprache und Variante, Formatvorgaben, Beglaubigung ja oder nein, Liefertermin, Ansprechpersonen für Rückfragen – und die genannten Fachbegriffe als Kandidaten für dein Glossar.
Glossar und Translation Memory pflegst du selbst. noteit liefert dir die Begriffe aus dem Gespräch, nicht ihre Entsprechung in der Zielsprache.
- Betriebsanleitung, rund 80 Seiten, von Deutsch in amerikanisches Englisch für einen Kunden in den USA
- Lieferung im Originallayout, Sicherheitshinweise nach der bestehenden englischen Vorlage
- Firmeneigene Begriffe: „Formatteil“ statt „Wechselteil“; für „Siegelbacke“ gilt die Benennung aus dem bestehenden Glossar
- Kapitel 1–4 werden vorab geliefert, damit die Technik früh prüfen kann
- Layoutdateien und bestehendes englisches Glossar schicken – Frau Gruber, bis Montag
- Kapitel 1–4 übersetzen und liefern – Übersetzerin, bis 4. 12.
„Welche Begriffe will Gruber Maschinenbau anders?“
Mit der Anbindung an Claude fragst du über alle Abstimmungen mit einem Kunden: Welche Begriffe wurden festgelegt, welche Korrekturwünsche kamen beim letzten Handbuch, wer gibt frei? Gerade bei Kunden, die zweimal im Jahr einen großen Auftrag schicken, sparst du dir das Durchsuchen alter Mails.
Das funktioniert, solange die Gespräche auf Deutsch waren.
Kein fremder Teilnehmer in vertraulichen Abstimmungen.
Verträge, Patentschriften, Gutachten: Was du übersetzt, ist oft vertraulich – schon die Abstimmung darüber. noteit tritt dem Call nicht bei, sondern nimmt auf deinem Rechner auf; das Audio wird nach der Transkription sofort gelöscht.
Beim Dolmetschen selbst – in der Kabine, vor Gericht oder per Ferndolmetschen – gehört noteit nicht in den Einsatz: Dort wird in zwei Sprachen gesprochen, und die Vertraulichkeit hat Vorrang.
Verschwiegenheit gehört zum Beruf.
Übersetzer:innen und Dolmetscher:innen sind meist vertraglich zur Vertraulichkeit verpflichtet, gerichtlich beeidigte zusätzlich gesetzlich – in Deutschland etwa allgemein beeidigte Dolmetscher:innen nach § 5 Abs. 3 Gerichtsdolmetschergesetz, in Österreich im Strafverfahren zum Beispiel nach § 127 StPO. Prüfe, ob deine Vereinbarungen eine Aufnahme der Abstimmung zulassen, und hol das Einverständnis deiner Kund:innen ein.
Technisch: Das Audio wird verschlüsselt übertragen, in einem EU-Rechenzentrum transkribiert und danach sofort gelöscht. Transkripte und Zusammenfassungen liegen in Frankfurt, Anthropic nutzt die Inhalte nicht zum Training. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es auf Anfrage. Das ist keine Rechtsberatung.
So schützen wir deine GesprächeKlein anfangen, mitwachsen.
Starter ist für immer gratis. Pro und Team testest du 7 Tage kostenlos – monatlich kündbar.
Transkribiert noteit auch Englisch oder andere Sprachen?
Nein. noteit transkribiert derzeit nur Deutsch sauber – Dialekte und österreichisches Deutsch eingeschlossen. Gespräche auf Englisch, Französisch oder in anderen Sprachen werden nicht brauchbar erkannt.
Und wenn die Abstimmung halb Deutsch, halb Englisch läuft?
Die deutschen Passagen werden erkannt, die englischen nicht sauber. Für solche Calls ist noteit nur eingeschränkt nützlich – bei den englischen Teilen verlässt du dich auf deine eigenen Notizen.
Kann noteit beim Ferndolmetschen über Zoom mitlaufen?
Davon raten wir ab. Der Einsatz ist zweisprachig, die Transkription funktioniert nur auf Deutsch, und Dolmetschinhalte sind vertraulich – eine Aufnahme müsste ohnehin mit allen Beteiligten und dem Auftraggeber geklärt sein.
Hilft noteit beim Glossar?
Indirekt: Fachbegriffe, die im Gespräch fallen, stehen in Zusammenfassung und Transkript. Mit dem Wörterbuch in Pro sorgst du dafür, dass Kundennamen und Spezialbegriffe richtig geschrieben werden.
Was kostet noteit?
Starter ist gratis mit 3 Stunden im Monat – für Abstimmungscalls reicht das oft. Pro kostet 14 € monatlich oder 120 € im Jahr mit 25 Stunden, Kunden-Akte und Wörterbuch.
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