Im Briefing hören, wie der Kunde spricht – nicht nur, was er will.
Für gute Texte brauchst du die Wörter deiner Kund:innen: wie sie ihr Angebot beschreiben, welche Begriffe sie nie verwenden würden. noteit schreibt Briefings und Interviews mit, damit du später mit ihren Formulierungen arbeitest statt mit deinen Stichworten.
Wo Texte an der Vorarbeit hängen.
Die Geschäftsführerin erklärt in einem Satz, was ihre Firma besonders macht – genau den Satz bräuchtest du für die Startseite. In deiner Notiz steht „Qualität, Familie, seit 1972“.
Du oder Sie, locker oder seriös, wie gegendert wird – im Call wurde es besprochen, beim Schreiben musst du raten. Die erste Korrekturrunde dreht sich dann um genau das.
Für Case Study oder Fachartikel interviewst du einen Experten. Wer mittippt, stellt die entscheidende Nachfrage nicht – und das Zitat bleibt blass.
Ziel, Zielgruppe, Ton, Keywords – sauber getrennt.
Nach dem Call liefert noteit eine Zusammenfassung: wofür der Text gebraucht wird, an wen er sich richtet, welche Tonalität gewünscht ist, welche Begriffe vorkommen sollen und welche nicht, Umfang, Termine und Korrekturschleifen. Dazu To-dos – etwa Produktdatenblätter oder Zugänge zum CMS.
Formulierungen, die du übernehmen willst, findest du im Transkript mit Zeitstempel. Setz während des Calls einen ★, wenn ein guter Satz fällt.
- Zehn Seiten neu: Startseite, Über uns, sechs Reisearten, Kontakt und FAQ; der Blog folgt später
- Zielgruppe: Paare ab 55, die organisiert, aber nicht in großen Gruppen reisen wollen
- Ton: per Sie, warm, ohne Superlative – „traumhaft“ und „einzigartig“ sind gestrichen
- Zwei Korrekturschleifen, Freigabe nur durch Frau Huber
- Reisebeschreibungen und Rückmeldungen aus den Feedbackbögen schicken – Frau Huber, bis 12. 11.
- Startseite und eine Reiseart-Seite als Entwurf – Texterin, bis 26. 11.
„Welche Wörter mag Huber Reisen nicht?“
Mit der Anbindung an Claude fragst du über alle Briefings und Interviews eines Kunden: Welche Begriffe verwendet er selbst, was wurde bei früheren Texten gestrichen, welche Botschaften sind gesetzt? Hilfreich für den Newsletter im Herbst, wenn das Website-Briefing im Frühjahr war.
Interviews, in denen Menschen wie Menschen reden.
Ein Bot in der Teilnehmerliste macht Interviewpartner förmlicher – und förmliche Sätze sind schlechte Zitate. noteit nimmt auf deinem Rechner auf und tritt dem Call nicht bei. Deine Stimme und die deines Gegenübers liegen auf getrennten Spuren.
Sag zu Beginn, dass du mitschreiben lässt und dass Zitate vor der Veröffentlichung zur Freigabe kommen.
Was vor der Veröffentlichung gesagt wird, bleibt intern.
In Briefings fallen Produktneuheiten, Umsätze und manchmal offene Worte über Mitbewerber, die nie in einen Text gehören. noteit überträgt das Audio verschlüsselt, lässt es in einem EU-Rechenzentrum transkribieren und löscht es danach sofort; Transkripte liegen in Frankfurt.
Bei Interviews wissen deine Gesprächspartner vorab, dass mitgeschrieben wird, und geben Zitate frei, bevor sie erscheinen. Anthropic nutzt die Inhalte nicht zum Training; einen Auftragsverarbeitungsvertrag gibt es auf Anfrage.
So schützen wir deine GesprächeKlein anfangen, mitwachsen.
Starter ist für immer gratis. Pro und Team testest du 7 Tage kostenlos – monatlich kündbar.
Kann ich Zitate direkt aus dem Transkript übernehmen?
Als Ausgangspunkt ja – prüf aber jeden Satz an der Stelle im Transkript, denn die KI kann sich verhören. Und lass Zitate von der Person freigeben, bevor sie erscheinen.
Schreibt noteit auch den Text?
Nein. noteit liefert Transkript, Zusammenfassung und To-dos. Den Text schreibst du – auf Basis dessen, was im Gespräch wirklich gesagt wurde.
Erkennt noteit Produktnamen und Eigenschreibweisen?
Allgemeine Begriffe meist ja. Produktnamen, Eigenschreibweisen und Namen von Ansprechpersonen trägst du in Pro ins Wörterbuch ein – dann stimmen sie in jedem Transkript.
Funktioniert das für englische Briefings?
Nein, derzeit nur auf Deutsch. Für Calls auf Englisch ist noteit nicht die richtige Wahl.
Was kostet noteit für freie Texter:innen?
Starter ist gratis mit 3 Stunden im Monat. Pro kostet 14 € monatlich oder 120 € im Jahr mit 25 Stunden, Kunden-Akte und Wörterbuch. Sieben Tage alles testen, ohne Kreditkarte.
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