- Bot: Weder Granola noch noteit schicken einen Bot ins Meeting. Beide nehmen Mikrofon und Systemton am Rechner auf.
- Arbeitsweise: In Granola schreibst du eigene Stichworte, die KI macht daraus mit dem Gesprächskontext vollständige Notizen. noteit schreibt das komplette Protokoll ohne dein Zutun.
- Start: Granola startest du laut Sicherheitsseite für jedes Meeting selbst. noteit erkennt Calls in Teams, Zoom, Webex und anderen Desktop-Apps automatisch (Pro).
- Geräte und Sprachen: Granola gibt es für Mac, Windows, iOS und Android, auf dem Desktop mit Transkription in vielen Sprachen. noteit läuft auf Windows, Mac und im Browser und transkribiert nur Deutsch.
- Daten: Granola speichert Notizen und Transkripte in den USA, noteit in Frankfurt. Das Audio behalten beide nicht.
Granola oder noteit: Zwei Wege zu Meeting-Notizen ohne Bot
Granola und noteit haben viel gemeinsam: Beide nehmen am eigenen Rechner auf, ohne Bot, und speichern das Audio nicht. Der Unterschied liegt im Arbeitsstil. Granola ist ein KI-Notizblock, in dem du mitschreibst und die KI ergänzt. noteit erstellt das Protokoll selbst – auf Deutsch, auf Wunsch mit automatischem Start.
Granola und noteit im direkten Vergleich
Die Angaben zu Granola stammen von der Website, der Preisseite, der Sicherheitsseite und dem Hilfe-Center von Granola. Wo keine eindeutige Angabe zu finden war, steht nichts in der Tabelle.
| Granola | noteit | |
|---|---|---|
| Aufnahme im Meeting | Ohne Bot: Mikrofon und Meeting-Ton am Rechner; Start für jedes Meeting von Hand, keine automatische Aufnahme | Ohne Bot: zwei getrennte Tonspuren am Rechner; automatische Call-Erkennung für Desktop-Apps (Pro), sonst per Knopf oder Tastenkürzel |
| Arbeitsweise | KI-Notizblock: eigene Stichworte werden mit dem Gesprächskontext zu Notizen ergänzt; Vorlagen („Recipes“), KI-Chat über Meetings | Automatisches Protokoll: Stichpunkte, Entscheidungen, offene Fragen, To-dos mit Verantwortlichen und Fristen; Kunden-Ordner |
| Geräte | Apps für macOS, Windows, iOS, Android und Apple Watch | Desktop-App für Windows und Mac, Aufnahme im Browser; keine App fürs Smartphone |
| Transkriptionssprachen | 31 Sprachen am Desktop, 17 in den Mobil-Apps, jeweils inklusive Deutsch | Nur Deutsch – Dialekte und österreichisches Deutsch funktionieren gut |
| Speicherort und Audio | Notizen und Transkripte in einer AWS-Umgebung in den USA; Audio wird nicht gespeichert, am Desktop in Echtzeit transkribiert | Transkript und Zusammenfassung in Frankfurt; Audio wird nach der Transkription gelöscht |
| KI-Training | Granola trainiert mit anonymisierten Nutzerdaten, Opt-out in den Einstellungen; bei Enterprise standardmäßig aus | Zusammenfassung mit Claude von Anthropic; Anthropic nutzt die Inhalte nicht zum Training |
| Integrationen | Slack in allen Plänen; ab Business Notion, HubSpot, Attio, Affinity, Zapier, API und MCP (u. a. Claude, ChatGPT) | Keine CRM-Integrationen; Anbindung an Claude über MCP, Zusammenfassung kopieren |
| Kostenloser Plan | Basic: unbegrenzt Notizen, in der App aber nur die letzten 30 Tage sichtbar | Starter: 3 Stunden Transkription pro Monat, alle Meetings bleiben sichtbar |
| Bezahlpläne | Business 14 $ pro Nutzer und Monat, monatliche Abrechnung; Enterprise ab 35 $ pro Nutzer und Monat (laut Website, Stand Oktober 2026) | Pro 14 € pro Monat oder 120 € pro Jahr; Team 24 € pro Person und Monat (19 € bei jährlicher Zahlung) |
Angaben zu Granola laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026. Preise und Funktionen können sich ändern.
Gleiche Technik, anderer Arbeitsstil
Bei Granola und noteit tritt niemand dem Meeting bei. Beide Programme hören am Rechner mit – dein Mikrofon und den Ton, der aus dem Lautsprecher kommt – und keines speichert das Audio dauerhaft. Wer gezielt nach einem Werkzeug ohne Bot sucht, findet in beiden eine Lösung.
Der Unterschied zeigt sich während des Calls. Granola ist als KI-Notizblock gebaut: Du schreibst mit, so viel oder so wenig du willst, und nach dem Meeting ergänzt die KI deine Stichworte mit dem, was gesagt wurde. Wer gern selbst mitdenkt und seine eigenen Schwerpunkte setzt, schätzt das. noteit verlangt nichts während des Gesprächs: Du kannst höchstens per Klick einen ★ setzen, um eine Stelle zu markieren. Danach liegt ein vollständiges Protokoll mit Entscheidungen und To-dos bereit.
Manueller Start oder automatische Erkennung
Laut Sicherheitsseite von Granola musst du die Aufnahme für jedes Meeting selbst starten; Granola tritt keinem Meeting bei und nimmt nichts automatisch auf. Das gibt dir volle Kontrolle darüber, was mitgeschrieben wird.
noteit bietet beides. Im Starter-Paket startest du per Knopf oder Tastenkürzel. Im Pro-Paket erkennt die Desktop-App Calls in Teams, Zoom, Webex, Slack, Discord, WhatsApp, Signal und Telegram und startet von selbst, sobald das Mikrofon einige Sekunden genutzt wird. Ein Call, der beim Start der App schon läuft, wird nicht ungefragt aufgenommen. Wer viele Calls hintereinander hat, vergisst so den Start nicht mehr. Wie du andere informierst, wenn kein Bot sichtbar ist, steht im Ratgeber Einverständnis zur Aufnahme einholen.
Unterwegs, Sprachen und Datenstandort
Granola hat Apps für iPhone, Android und die Apple Watch – praktisch für Spaziergang-Meetings oder Gespräche auf Konferenzen. Laut Hilfe-Center unterstützt Granola am Desktop 31 Transkriptionssprachen und mobil 17, jeweils inklusive Deutsch. noteit hat keine App fürs Smartphone; Gespräche vor Ort nimmst du im Browser per Mikrofon auf, auch am Handy. Transkribiert wird nur Deutsch, dafür mit Dialekten und einem Wörterbuch für Namen und Fachbegriffe (Pro).
Granola speichert Notizen und Transkripte laut Sicherheitsseite in einer AWS-Umgebung in den USA und trainiert mit anonymisierten Daten, sofern du nicht widersprichst. noteit speichert in Frankfurt und transkribiert im EU-Rechenzentrum von Deepgram. Was das für die DSGVO bedeutet, erklärt der Ratgeber KI-Transkription und DSGVO.
Preise und Verlauf
Granola Basic ist kostenlos und erlaubt unbegrenzt viele Notizen, zeigt in der App aber nur die letzten 30 Tage. Business kostet 14 $ pro Nutzer und Monat bei monatlicher Abrechnung und schaltet den vollständigen Verlauf und Integrationen wie Notion, HubSpot und Zapier frei.
noteit Starter ist ebenfalls kostenlos, begrenzt aber die Transkription auf 3 Stunden im Monat; alle Meetings bleiben dafür sichtbar. Pro kostet 14 € pro Monat oder 120 € pro Jahr und bringt 25 Stunden, automatische Aufnahme, Wörterbuch und die Kunden-Akte „Brief mich zu …“. Mehr unter Preise.
- du während des Meetings gern selbst mitschreibst und die KI deine Notizen ergänzen soll
- du auch am iPhone, Android-Smartphone oder an der Apple Watch Notizen aufnehmen willst
- deine Meetings auf Englisch oder in mehreren Sprachen laufen
- Notizen direkt in Notion, HubSpot oder Attio landen sollen
- du dich ganz aufs Gespräch konzentrieren willst und das Protokoll komplett automatisch entstehen soll
- Teams-, Zoom- oder Webex-Calls ohne Klick mitgeschrieben werden sollen (Pro)
- deine Gespräche auf Deutsch laufen und die Daten in Frankfurt liegen sollen
- du Meetings nach Kunden ordnen und die Historie mit Claude abfragen willst
Braucht Granola einen Bot im Meeting?
Nein. Granola nimmt laut Website Mikrofon und Meeting-Ton direkt am Rechner auf, ohne Bot – genau wie noteit.
Kann Granola Deutsch transkribieren?
Ja. Laut Hilfe-Center gehört Deutsch zu den Transkriptionssprachen – am Desktop (insgesamt 31 Transkriptionssprachen) und in den Mobil-Apps.
Startet Granola die Aufnahme automatisch?
Laut Sicherheitsseite nicht: Du startest Granola für jedes Meeting selbst. noteit startet im Pro-Paket automatisch, wenn ein Call in Teams, Zoom, Webex oder einer anderen unterstützten Desktop-App beginnt.
Wo speichert Granola die Daten?
Laut Sicherheitsseite in einer AWS-Umgebung in den USA; das Audio wird nicht gespeichert. noteit speichert Transkript und Zusammenfassung in Frankfurt.
Was kostet Granola im Vergleich zu noteit?
Granola Business kostet 14 $ pro Nutzer und Monat bei monatlicher Abrechnung (Stand Oktober 2026). noteit Pro kostet 14 € pro Monat oder 120 € pro Jahr.
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