- Meeting-Management: Fellow bietet gemeinsame Agenden, Aufgaben mit Fälligkeit und mehreren Verantwortlichen, Vorlagen und Erinnerungen. noteit plant keine Meetings, sondern protokolliert sie.
- Aufnahme: Fellow nimmt per Bot oder mit der Desktop-App ohne Bot auf. noteit nimmt immer am eigenen Rechner auf, ohne Bot.
- Sprachen: Fellow nennt mehr als 100 Transkriptionssprachen. noteit transkribiert nur Deutsch.
- Daten: Fellow sitzt in Ottawa und hostet bei Amazon Web Services. noteit speichert in Frankfurt.
- Claude: Beide lassen sich mit Claude verbinden – Fellow über einen Connector und MCP-Server, noteit über MCP mit Kunden-Akte (Pro).
Fellow oder noteit: Meetings organisieren oder Gespräche protokollieren?
Fellow kommt aus dem Meeting-Management: gemeinsame Agenden, Aufgaben mit Fristen, Vorlagen fürs ganze Unternehmen – inzwischen mit KI-Notetaker, der per Bot oder ohne Bot aufnimmt. noteit ist auf das Protokoll spezialisiert und auf Gespräche auf Deutsch. Hier die Unterschiede im Überblick.
Fellow und noteit im direkten Vergleich
Die Angaben zu Fellow stammen von der Preisseite, den Seiten zu Botless Recording, Datenschutz und Download auf fellow.ai. Wo es keine eindeutige Angabe gab, steht nichts in der Tabelle.
| Fellow | noteit | |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | Meeting-Management: gemeinsame Agenden, Aufgaben, Vorlagen, Feedback, Automationen vor und nach Meetings – plus KI-Notetaker | Protokoll: Transkript, Zusammenfassung mit Entscheidungen, offenen Fragen und To-dos; Kunden-Ordner |
| Aufnahme im Meeting | Bot in Zoom, Google Meet und Microsoft Teams oder Botless Recording über die Desktop-App (Mac, Windows); Gespräche vor Ort | Immer ohne Bot: Aufnahme am eigenen Rechner (Windows, Mac) oder im Browser |
| Geräte | Desktop-Apps für macOS und Windows, Mobil-Apps | Desktop-App für Windows und Mac, Browser; keine App fürs Smartphone |
| Transkriptionssprachen | 100+ Sprachen laut Preisseite | Nur Deutsch – Dialekte und österreichisches Deutsch funktionieren gut |
| Daten und Aufbewahrung | Fellow, Ottawa (Kanada); Hosting bei Amazon Web Services; Rohaudio und -video können nach der KI-Verarbeitung automatisch gelöscht werden; SOC 2 Type II, HIPAA, DSGVO laut Website | Transkript und Zusammenfassung in Frankfurt; Audio wird nach der Transkription immer gelöscht |
| Integrationen | Kalender, Slack, Teams in allen Plänen; Projektmanagement-Tools, Confluence und Notion ab Team; Salesforce und HubSpot ab Business; MCP-Server und Claude-Connector | Keine Kalender- oder CRM-Integrationen; Anbindung an Claude über MCP, Zusammenfassung kopieren |
| Kostenloser Plan | Free: 5 KI-Notizen und 5 KI-Aufnahmen pro Person – insgesamt, nicht pro Monat | Starter: 3 Stunden Transkription pro Monat, dauerhaft |
| Bezahlpläne | Team 7 $ (10 KI-Notizen pro Monat), Business 15 $ (unbegrenzt), Enterprise 25 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung; monatlich 11 $ bzw. 23 $ (laut Website, Stand Oktober 2026) | Pro 14 € pro Monat oder 120 € pro Jahr (25 Stunden); Team 24 € pro Person und Monat (19 € bei jährlicher Zahlung) |
Angaben zu Fellow laut öffentlicher Website, Stand Oktober 2026. Preise und Funktionen können sich ändern.
Vor dem Meeting oder nach dem Meeting
Fellow setzt früher an als die meisten Notetaker. Das Team schreibt die Agenda gemeinsam, Aufgaben bekommen Fälligkeiten und mehrere Verantwortliche, unternehmensweite Vorlagen sorgen dafür, dass jeder Jour fixe gleich aufgebaut ist. Ab dem Team-Plan kommen Automationen wie Erinnerungen vor dem Meeting und Zusammenfassungen danach dazu; laut Preisseite erinnert Fellow sogar, wenn ein Meeting keine Agenda hat.
noteit kümmert sich um das, was im Gespräch passiert. Eine Agenda plant noteit nicht, Aufgaben verwaltet es nicht über Wochen. Nach jedem Call liegt aber ein Protokoll mit Entscheidungen, offenen Fragen und To-dos samt Verantwortlichen und Fristen vor. Wenn dein Team vor allem bessere interne Meetings will – klare Agenden, nachverfolgte Aufgaben –, passt Fellow besser. Was eine gute Tagesordnung ausmacht, erklärt das Lexikon unter Tagesordnung.
Bot oder Botless: beide Wege bei Fellow
Fellow bietet beide Aufnahmearten an. Der Bot tritt Zoom, Google Meet oder Teams bei; mit Botless Recording nimmt die Desktop-App für Mac und Windows direkt am Rechner auf, auch bei Slack-Huddles und Gesprächen vor Ort. Laut Fellow sehen interne Teilnehmende einen Hinweis auf die Aufnahme, externe Gäste dagegen keinen Bot und keine Benachrichtigung von Fellow.
noteit nimmt immer ohne Bot auf, für das Gegenüber ändert sich technisch nichts – deshalb ist es wichtig, dass du die Aufnahme selbst ansagst, gerade bei Kund:innen. Im Pro-Paket startet noteit bei Calls in Teams, Zoom, Webex und weiteren Desktop-Apps automatisch. Formulierungen für den Hinweis findest du im Ratgeber Einverständnis zur Aufnahme einholen.
Datenschutz und Aufbewahrung
Fellow hat seinen Sitz in Ottawa und hostet laut Preisseite bei Amazon Web Services; eine Region nennt die Seite nicht. Laut Website trainiert Fellow keine KI mit Kundendaten. Admins können Aufbewahrungsfristen für Aufnahmen und Transkripte getrennt festlegen, Rohaudio und -video lassen sich direkt nach der KI-Verarbeitung löschen.
Bei noteit ist das Löschen des Audios keine Einstellung, sondern immer so: Nach der Transkription im EU-Rechenzentrum von Deepgram ist das Audio weg. Transkript und Zusammenfassung liegen in Frankfurt. Mehr dazu im Ratgeber KI-Transkription und DSGVO.
Kontingente und Preise
Fellow rechnet pro Person und Monat ab und begrenzt die Zahl der KI-Notizen: Im kostenlosen Plan gibt es 5 KI-Notizen und 5 Aufnahmen pro Person insgesamt, im Team-Plan 10 pro Monat, ab Business unbegrenzt. Business kostet 15 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, monatlich 23 $.
noteit zählt Stunden statt Meetings: 3 Stunden im Monat kostenlos, 25 Stunden in Pro für 14 € pro Monat oder 120 € pro Jahr, 60 Stunden pro Person im Team-Paket. Bei vielen kurzen Calls kann das eine Modell günstiger sein, bei wenigen langen das andere – rechne am besten mit deinen eigenen Zahlen. Details unter Preise.
- dein Team gemeinsame Agenden, Aufgaben mit Fristen und einheitliche Meeting-Vorlagen will
- du zwischen Bot und Aufnahme ohne Bot je nach Meeting wählen willst
- Meetings auf Englisch oder in anderen Sprachen stattfinden
- Notizen in Salesforce, HubSpot, Jira oder Asana landen sollen
- deine Gespräche auf Deutsch laufen und du ein vollständiges Protokoll ohne Agenda-Pflege willst
- du viele Kundengespräche führst und sie automatisch nach Kunden ordnen willst
- das Audio immer gelöscht werden soll, ohne dass jemand eine Einstellung setzen muss
- dir ein kostenloser Einstieg mit festen Stunden pro Monat lieber ist als ein Gesamtlimit an Notizen
Nimmt Fellow mit einem Bot auf?
Beides ist möglich. Fellow kann per Bot an Zoom, Google Meet und Teams teilnehmen oder mit Botless Recording über die Desktop-App für Mac und Windows ohne Bot aufnehmen.
Ist Fellow kostenlos?
Es gibt einen kostenlosen Plan mit 5 KI-Notizen und 5 KI-Aufnahmen pro Person – insgesamt, nicht pro Monat. Danach startet Fellow bei 7 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (Stand Oktober 2026).
Kann noteit Agenden und Aufgaben verwalten?
Nein. noteit erstellt Protokolle mit To-dos, Verantwortlichen und Fristen, plant aber keine Meetings und verwaltet keine Aufgabenlisten. Dafür ist ein Werkzeug wie Fellow gebaut.
Lassen sich Fellow und noteit mit Claude verbinden?
Ja, beide. Fellow bietet laut Website einen Claude-Connector und einen MCP-Server; bei noteit erzeugst du in der App einen Claude-Link und fügst ihn in Claude unter Connectors ein.
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